Wo bleibt eigentlich das ‚Street’ an der ‚Wear’ ?

Ist das unser Vorbild? Soll das Streetwear sein?

 

Diese Frage stellt sich mir immer wieder. Schließlich wurde diese Art von Textilem Lifestyle auf den Straßen geboren und sicherlich nicht auf den 5th Avenues und Was-Weiß-Ich-Boulevards. Die Kids, die damals maßgeblich den Stil prägten, wollten trotz ultraknappen Budgets Freshness definieren und das gelang, weil sie sich nicht an den Highfashion Standards orientieren wollten, sondern ihren eigenen Dresscode entwickelten.

Worauf ich hinaus will? Wir sollten uns langsam auf die Wurzeln zurückbesinnen. Auch wenn ‚Yeezy’ und Konsorten den Streetwear-Markt  näher ans Luxussegment gebracht haben, als je zuvor, sollte wir uns nicht geehrt fühlen, sondern eher gewarnt. Das bedeutet doch im Endeffekt Kommerzialisierung auf Teufel komm raus, wie es eben bei Louis und Co. der Fall ist. Wenn Streetwear die Seele verkauft, wo bleibt die Bodenhaftung? Wo bleibt das rebellische? Und wenn die Rebellen fehlen, heißt das nicht Gleichschaltung? Und wer soll das dann noch bezahlen?

Wir sollten uns wieder etwas mehr auf die Wurzeln besinnen und etwas mehr Revolution wagen. Frei nach einer berühmten Sportmarke, ‚Be true to your roots’!

Bildquelle:http://www.kanyeuniversecity.com/blog

 

 

 



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