Freshe T-Shirts… and that my friend is a clear cut case…

Clear-Cut-Case.de ist sicher eine der besten Adressen in Deutschland für
funky T-Shirts, Hoodies und Sweatshirts. Der in Hamburg sitzende Onlineshop
hat einige Marken, die ansonsten kaum in Deutschland zu finden sind wie
Imaginary Foundation, Supremebeing oder auch Tank Theory. Einer der Jungs,
die sich um das Geschäft kümmern, ist Sven und den haben wir mal ein paar
Sachen gefragt.
# Hi Sven, erstmal das übliche: Wie lange gibts euch und warum gibts euch?
Hi Jay, uns gibt es seit Dezember 06 und uns gibt es, weil es überall immer
nur dieselben Sachen und dieselben Marken gibt.
# Wie lange hat es gedauert, bis ihr alles am Start hattet und loslegen
konntet? Gabs da irgendwelche Probleme?
Wir haben insgesamt vom Konzept bis zum Launch 9 Monate gebraucht. Alleine
das Screening der Labels hat ne Weile gedauert; wir hatten damals über 1000
Labels weltweit gescannt.
# Wie entscheidet ihr was für Marken bei euch in den Shop kommen? Zum
Beispiel zu viel “Urban Apparel” und euer Store würde wie ein HipHop Versand
ausschauen.
Letzten Endes ist die Auswahl subjektiv. Die Sachen, die wir aufnehmen,
müssen uns einfach gefallen. Und wir müssen bei den Labels eine Konzeptlinie
sehen. Unsere Spezialität sind Labels aus den USA, die wir momentan exklusiv
führen.
Was wir nicht mögen - und deswegen werden wir nie zu einem Hip Hop Store -
sind dicke Logo-Shirts mit irgendwelchen Tags drauf. Wenn du dir unsere
Shirts anschaust, siehst du, dass die Motive sehr kreativ und fein designt
sind. Ich war im September auf der Messe in Las Vegas. Wenn du dich dort
umschaust, weiss man, was Hip Hop ist: da waren überall XXL, Goldkettchen,
Piitbulls, Totenköpfe und Porno angesagt.
# Woher kommt euer Name?
Clear-Cut heisst klar, eindeutig und Case der Fall. Also ein klarer Fall (von
gutem Design). Inspiriert ist der Name von dem Tarantino-Film Jacky Brown.
# Erzähl uns ein wenig über die guten und schlechten Seiten von eurem
Business. Was sind die pros und contras so einen Store zu haben?
Da wir viele Labels aus den USA führen, die keinen deutschen Vertrieb haben,
müssen wir die ganze Abwicklung direkt mit den Labels machen. Das ist etwas
aufwendiger, aber der Situation beim Zoll kann man auch witzige Aspekte
abgewinnen.
Da wir kein Mainstream-Sortiment haben, sind unsere Käufer und Fangemeinde
etwas spezieller und anspruchsvoller als bei riesigen Onlinestores,. Das
heisst, wir sind immer wieder auf`s Neue herausgefordert, die richtigen
Produkte für unsere Kunden auszusuchen.
Die Messebesuche sind oft anstrengend und die vielen oberflächlichen
Fashion-Victims nerven. Wenn man dann aber unter den ganzen uninspirierten
Marken neue kreative Labels entdeckt, wird man entschädigt.
# Viele Stores mixen ihre eigene Linie mit in den Verkauf. Ist bei euch
sowas in der Richtung geplant?
Ja, hier haben wir was ganz Spezielles in Planung. Details verraten wir aber
noch nicht.
# Mal etwas persönlicher, was macht ein gutes T-Shirt Design für dich aus?
Man muss eine kreative oder künstlerische Handschrift sehen, das Motiv muss
gut durchdacht sein. Für mich sind Shirts wie Kunstwerke - nur, dass die
Leinwand das T-Shirt ist.
# Gibts noch was?
Bestimmt, … aber das heben wir uns für das nächste Mal auf J
Vielen Dank für das Interview und dir weiterhin viel Erfolg mit
clear-cut-case.de






