Archive for October, 2007

Neuer Banksy Print

Banksy Trolly

Banksy here, Banksy there, Banksy motherfucking everywhere. Bei POW gibt es die Trolleys ganz frisch. Wer eines von 150 vom Meister handsigniertes Print haben will muss 500£ dafür auf den Tisch fotzen. Stolze 250£ für eines von 500 ! Booya .



Über Luxus im Über Store

Ueber Shop

Der Über Store präsentiert aussergewöhnliche und ausgewählte Dinge für die Wohnung, zum Geniessen oder zum Anziehen. Das Sortiment wechselt dabei etwa alle drei Monate und steht jedes Mal unter einem anderen Motto. Vom 14.11.2007 - 02.02.2008 wird dieses >Über Luxus< lauten.

Gemeint ist mit Luxus in diesem Fall jedoch nicht die neue Sonnenbrille von Dior, vielmehr geht es Inhaberin Anja Kantowsky um die unterschiedlichen Definitionen von Luxus: beispielsweise Zeit, Exzentrik oder eine einzigartige Ästhetik.

Mit im Sortiment wird es zb die Windrider geben, ein Hosenbeinschutz für das Fahrrad der Flügel verleiht, einen Goldbarren als Türstopper oder den “goldenen Handlschlag”, eher stylische Schubladen Knäufe.



Cosmic Music Teil 1

cosmic music

cosmic music

Italien, 1976
In einer Luxusdiskothek an der Adriaküste spielen jedes Wochenende zwei amerikanische Diskjockeys namens Bob und Tom Schallplatten, die in ihrer Heimatstadt New York im legendären „Loft“, der Geburtsstätte des Disco, gerade Geschichte schreiben.

Bob und Tom sind Resident Djs im „Baia degli Angeli“ , der Bucht der Engel, einer gigantischen Diskothek mit mehreren Stockwerken, Springbrunnen, Swimmingpools und jeder Menge Glitzer des Jet Sets. Inmitten dieses Tempels legen sie Platten in einem ständig auf-, und ab fahrenden Aufzug auf. Sie spielen Funk, Soul und Loft Klassiker, und mixen die Stücke ineinander, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt revolutionär neu ist.

Bob und Tom sind zwei Exoten an der Adria…
Zwei ominöse Amerikaner, die Platten auflegen, die man nirgendwo in Italien, ja, kaum irgendwo in Europa bekommen kann. Sie sind die Einzigen, die Ende der Siebziger Jahre den Sound of NYC spielen – in Italien.
Sie begeistern jedes Wochenende die volle Disco, unter anderem auch die Djs Daniele Baldelli und Claudio Rispoli.
Baldelli, der vor dem Baia zwar in anderen Clubs Platten spielte, aber nicht im entferntesten daran dachte, diese zu mixen, wird von Bob und Tom in die Technologie eingeführt.

cosmic music

cosmic music

cosmic music

Als Bob und Tom 1978 zurück nach New York gehen, übernehmen erst Baldelli und kurze Zeit später auch Rispoli (auch DJ Moz.art genannt) die Stelle, - und ein grosses Erbe.

Denn beide haben keine Ahnung von New York´ s florierender Szene, sie ahnen nichts von der Entstehung des „Disco“, oder von den Deejays im Loft, und anderen anfangs kleinen Clubs, in denen seit einigen Jahren nicht mehr Songs nacheinander abgespielt werden, sondern fliessende musikalische Übergänge und minutenlange Überlagerungen von Percussionparts in Funk und Soulstücken entstehen. Und sie bekommen nicht mit, dass ein neuer Musikstil entstanden ist: DISCO.

Baldelli und Mozart kennen nichts von alledem – sie kennen nur Bob und Tom.
Und sie wissen erstmal noch nicht, wo sie Platten kaufen sollen, die wie die von Bob und Tom klingen – zunächst nennt man den Musikstil „Afro“…

Nach einem weiteren Jahr schliesst das Baia degli Angeli nach einer Drogenrazzia, und Baldelli fängt kurze Zeit später in der neu eröffneten Disco „Cosmic“ in Lazise am Gardasee an, aufzulegen.

Die Eröffnung der Discoteca Cosmic ist furios. Vier Tage lang feiern 3000 Menschen pro Abend in einem ausverkauften Haus, und auch weiterhin ist der Laden immer brechend voll.

Mit einer gefüllten Disco, einer supermodernen PA und Lichtanlage und einer DJ-Residency hat Baldelli die Möglichkeit, viel zu experimentieren:

Er fängt nicht nur an, beatgenau zu mischen, er hat Plattenspieler mit Geschwindigkeits-Feinjustierung, und kann so minutenlange Überlagerungen von unterschiedlichen Quellen ineinander mischen. Auch benutzt er ausgiebig einen Equalizer, und erzielt damit unglaubliche Filtereffekte. In Europa ist diese Art, Platten aufzulegen völlig neu, und so wird Daniele Baldelli schnell in ganz Norditalien bekannt.

Währenddessen wir das Baia wieder eröffnet, aber unter neuen Gesichtspunkten – Das Jetset Publikum weicht einem jüngeren, ärmeren, und somit wächst das italienische Bewusstsein für Disco in grösserem Rahmen.

Auch andere Djs, wie Mozart, Beppe Loda, Ebreo, oder Rubens fangen fast zeitgleich an, den Sound des „Cosmic“ zu spielen, und rufen eine immer grösser werdende Szene ins Leben. Im Melody Mecca in Rimini, im Typhoon in Brescia, im Chicago in Bologna oder im Cattolica, das heisst, über ganz Italien verteilt läuft nun überall Cosmic und Afrofunky.

dj rubens cosmic music

Die Mixtapes von Baldelli, Loda und Mozart hatten die Runde gemacht und sich über Kopien weitflächigst verteilt. Teilweise verkaufen sich über 100 Stück pro Abend, wenn Loda oder Baldelli spielen. Diese Tapes multiplizieren sich derart, dass ein ganzes Tapeverkauf-Gewerbe entsteht.

Als plötzlich auch in anderen italienischen Städten Clubs den Trend mitbekommen, und Abende mit Afro Djs belegen, entwickelt Baldelli seinen Stil weiter. Er mixt nicht mehr nur Funk, Soul und frühen Disco, sondern entdeckt vor allem den deutschen Krautrock, brasilianische Percussion, aber auch modernen Afro wie Toure Kunda, Manu Di Bango und Synthesizer geprägte Stücke wie die Musik von Tangerine Dream, Klaus Schulze und anderen.

Anfangs experimentiert er nur am Ende des Abends damit herum, denn nach wie vor werden Funk und Soul, eingängige und kommerzielle Tanzstücke verlangt. Baldelli wird dessen aber überdrüssig und weitet seinen abgespaceten Sound immer weiter ins Abendprogramm aus.

Sein Stil aufzulegen schlägt hohe Wellen, und zugegeben, hört man seine Mixtapes heutzutage, ist Baldelli´s Stil einzigartig:
Im extrem langsamen Tempo von etwa 80-105 BPM werden Stücke minutenlang perfekt ineinander gemischt, verschiedenste Stile miteinander verbunden, halftime oder doubletime beats gemischt und Effekte wie Bandechos und Equalizer eingesetzt.

Die Musik ist ein LSD Trip: Afrikanische Chöre auf 45 RPM, Percussion Solos, Bolero mit Delay Effekten,…
Zudem waren Musikstücke zu dieser Zeit mit echten Instrumenten eingespielt, und keineswegs tight – Als DJ musste man die Temposchwankungen während des Mixens also erfühlen. Aber auch allein die Atmosphäre, die von der Musik verbreitet wird, ist einzigartig, vor allem unter heutigen DJ bzw. Clubgänger Gesichtspunkten – Cosmic verbreitet im Grunde genommen ein riesiges Alice-im-Wunderland-Grinsen, zu dem man wie ein Bär schunkeln will. So ähnlich ist auch einer den verbreiteten Cosmic-Tänze: Man tanzt sich langsam wie ein Bär einfach durch den Laden.

Cosmic Fan zu sein heisst bald auch, bestimmte Kleidung zu tragen und den Cosmic Car zu fahren- einen Citroen DS. Viele Kids haben zu der Zeit auch wenig Geld, so dass sie oft den ganzen Abend VOR dem Cosmic im Auto sitzen, sich zudröhnen und die Tapes der DJ Helden spielen.

lsd drogen

Die Drogen sind insgesamt sowieso ein wichtiger Bestandteil des Cosmic.
In Italien gibt es in den 80ger Jahren ein immenses Drogenproblem. Nicht nur Haschisch, sondern auch ganz stark ist LSD und Heroin im Umlauf, und die Druffies lieben den langsamen Grinse-Spacesound. Die Beamten, die versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen, werden aufmerksam auf Baldelli, Loda und Mozart, und das Publikum, das sie nach sich ziehen.
Das Cosmic schliesst letztendlich wie das Baia auch nach einer Drogenrazzia.

Teil 2 der Cosmic Geschichte gibt es hier.

Hier zwei kurze so um die 10mb Mixe von cosmic-music.com.
Tracks aus den Jahren 1976 - 1979
Tracks aus den Jahren 1977 - 1981



Cosmic Music Teil 2

Stefan Egger, heute der bekannteste deutschsprachige Cosmic DJ, fährt mit seinen Eltern 1980 zum Gardasee in den Urlaub, und entdeckt die Discoteca Cosmic. Er ist sprachlos - wieder zuhause in Innsbruck besorgt er sich Plattenspieler und sucht sofort fanatisch nach Platten.

Bereits ab 1981 (im Alter von 16 Jahren) Stefan Egger spielt Cosmic auf Parties. Erst in kleinen Gemeindesälen; aber im Laufe der Zeit besucht er auch andere Clubs in Italien, wo die Cosmic Szene abhängt, schliesst Kontakte, und organisiert erste Cosmic Feste in Innsbruck – der Cosmic Sound gelangt nach Österreich und von dort aus nach Süddeutschland.

stefan egger cosmic music

stefan egger cosmic music

stefan egger cosmic music

Die italienischen Vorreiter spielen nun auch nördlich von Bologna vor grossem Publikum, und bis etwa 1985 vergrössert sich der Dunstkreis stetig. Über Stefan Egger, der seine ersten „Afromeetings“, mehrtägige Feste, organisiert, gelangt der Cosmic Sound bis nach München. Dort, fast zehn Jahre verspätet, schlägt der Sound auch total ein. Man kann heute sagen, dass jeder Münchner, der zwischen 25 und 35 ist, einmal in seinem Leben ein Cosmic Tape besessen hat.

afro meeting

Nach der Schliessung des „Cosmic“ 1984 verlagert sich Cosmic endgültig in andere Clubs und verändert sich.

Stefan Egger: „Wir wurden poppiger und kommerzieller - es ging ums Überleben. Die Djs der ersten Stunde ( Baldelli, Loda, Mozart und Co) zogen mit Ihrem Sound nicht mehr. Techno und somit elektronische Beats wurden immer bekannter und da wurde dann auch Cosmic moderner.“

Während nun in Italien ab Mitte der 80ger der Hype abklingt, wird er in Deutschland und Österreich kurzzeitig kommerziell verwertet. Es entstehen nicht nur kopierte Tapes, sondern sogar Vinyl Bootlegs und später auch Cds.

Insgesamt wird die Szene zwar nach wie vor grösser, ist aber letztendlich immer noch deep underground.
Denn erst bekommen nur Musikfreaks und kiffende Jugendliche den Trend in Österreich und Deutschland mit. Aber für Kiffer und Freaks ist Cosmic Sound die einfache Lösung aller Weggeh-Probleme, weil es zwischen Innsbruck und München kaum Alternativprogramm gibt. Abgesehen davon sind die meisten Feste in der Peripherie, wo es ausser Cosmic tatsächlich nichts zum Ausgehen gibt.

München, 1989:
Seit mittlerweile über 10 Jahren gibt es nun Cosmic und die Djs spielen im Grunde immer noch den gleichen Sound: Avantgarde-Platten der deutschen Kraut,- Elektronikszene und Afrofunk. In München und Innsbruck werden grosse Hallen für Parties gemietet, wofür die DJ Grössen aus Italien (mittlerweile beschränkt auf Corrado, Yano, TBC, Loda, Mozart, Baldelli, Fattori) eingeladen werden. Die Szene bleibt aber unter sich, und bekommt andere Weiterentwicklungen wie Techno, oder der Weiterentwicklung von Disco, nämlich House, nicht mit.

Anfang der Neunziger entstehen in München und Innsbruck Cosmic Sampler, Sammler Editionen für Djs auf Vinyl und CD, die die verrückten deutschen Krautrock und Spacedisco Hymnen für diejenigen zugänglich machen, die die Orginale nicht mehr finden - oder gar nicht mehr kennen. Nach wie vor gibt es eine ganze Reihe stetig neuer Cosmic CD Sampler. Leider haben diese aber mit dem anfänglichen Spacesound von 1980-85 wenig zu tun.

Immer wieder stellt sich im Laufe meiner Ermittlungen dieses eigenartigen Genres die Frage, warum Cosmic immer lokal blieb, und nie kosmisch wurde.

Das liegt natürlich zum Teil daran, das Cosmic keine eigene Stilrichtung ist, sondern erst im Nonstop-DJ-Mix durch die Zusammenstellung unterschiedlicher Elemente und Musikgenres Sinn ergibt. Im Grunde genommen gibt es keine Cosmic Stücke, da aus allen möglich Genres Tracks weiterverwertet und bastardisiert werden, bis sie wie Cosmic klingen.

Zum anderen entwickelt sich Krautrock, der Spacesound der 70ger, Funk und Disco weiter. Keiner der Cosmic DJs fängt an, so wie in der Technoszene der ersten Stunde, eigene Musik zu produzieren, Keiner hat es nötig, oder hält es für nötig, aus dem kleinen Kreis herauszutreten, und professioneller, kommerzieller zu werden – denn die Parties laufen weiter.

Warum hat niemand versucht, den Cosmic Sound wirklich zu verfeinern? Tracks gut abzumischen, zu kommerzialisieren und nicht mehr Tapes, sondern CDs zu verkaufen? Ein Späthippie-Prä-Punk-Do-it-Yourself-Gedanke?

Stefan Egger: „Ich glaube, wir haben alle in unserer Cosmic Welt gelebt und viel zu viel Geld verdient. Das Problem ist, wenn du als DJ ausgebucht bist und teilweise 100 Tapes pro Abend verkauft hast - wie ich und der Yano, oder auch der Baldelli früher, alles schwarz, ohne GEMA und Steuern, dann reizt dich einfach kein grosses, ehrliches Projekt mehr. Wir haben alle Wochenendtermine voll. Die Sampler, Platten verkauften sich grossartig und die Tapes und Cds auch - es war nie ein Bedarf an einem grossen Vertrieb. Es läuft und lief einfach von alleine.“

Auch muss man in der deutschsprachigen Szene (die italienische verödet Anfang der 90ger und wird momentan erst wieder langsam aktiv) sehen, dass in den ersten Jahren des Techno-Booms Cosmic in den Städten als veralteter Hippiescheiss gesehen wurde.

Auf dem Land, wo die Szene weiter lebt, ist man dem schnelllebigen Grossstadt Trend sowieso immer hinterher, und blieb meiner Meinung nach einfach beim Happy Heroin Sound. Erwähnung in Printmedien finden sich genauso wenig wie Einsätze im Radio – abgesehen von einer italienischen Radiostation, die für eine Weile Cosmic spielte.

Stefan Egger: „Ich glaube Afro / Cosmic ist einfach stehengeblieben. Nach den fetten Aufschwungjahren 1979 - 1985 kam nichts mehr nach. Es wurde gemixt, kreiert und veranstaltet - aber alles im kleinen Rahmen, und somit bekam die internationale Szene nichts mit.“

Erstaunlicherweise konserviert sich also der Electric Funky Afro Sound – seit 1979 entwickelt sich Cosmic stilistisch kaum weiter – und bleibt so ein Relikt aus der Golden Era des Disco - im italienischen Remix.

Für Sammler der Musik aus der Entstehungszeit der DJ-Generation, die sich nicht mehr als menschlicher Wurlitzer, sondern als kreativer Musikbastler und Weiterverwerter sieht, sollte Cosmic ein Highlight sein – Es ist der eigenartigste Strang des Disco der ersten Stunde, der nach wie vor lebt, und heute, im Jahre 2005, in einem Club live zu hören ist.
Das ist fast so, als hätte jemand Disco ins Eisfach gelegt.

Und das alles entstand, weil Baldelli und Co. Platten spielen wollten, die so klangen wie die von Bob und Tom?
Das scheint schon mysteriös genug an dieser wundervollen DJ-Bilderbuch Geschichte. Zusätzlich erweist es sich als schwierig, Bob Day und Tom Season aufzuspüren– Nach ihrer Heimreise in die USA hat niemand je wieder von Ihnen gehört. Keiner kann genauere Angaben machen, was die beiden heute treiben, und auch in New York scheint sie niemand zu kennen…

Stefan Egger: „(Baldelli und Mozart…) hatten keine Ahnung von der NY Szene - sie kannten nur Bob und Tom - alles andere haben wir erst später erzählt bekommen. Also wurde Italien nur von Bob und Tom beeinflusst…“

cosmic music

Cosmic spielt sich auch heute weiterhin nur im Dreieck Adriaküste-Innsbruck-München ab.
Die Art der Musik hat sich bis zum heutigen Tage aber doch verändert:

Der abgedrehte Teil der Musik ist stetig einem Brasil-House-Worldmusik Einheits-Sound gewichen.
Trotzdem gibt es immer wieder interessante Abende, vor allem, wenn Loda oder Baldelli sich vor kleinem Publikum die Ehre geben.

Interessant ist, dass momentan in Italien nach einem langen Tief wieder Cosmic in Clubs gespielt wird, und sich die Szene reformiert. So schliesst sich möglicherweise ein langer Kreis, den Bob und Tom 1976, ohne es zu wissen oder geplant zu haben, ins Leben gerufen haben.

Hilfreiche Infos:
Gute Mixe von Dj Vincenzo www.vincenzo-dj.de (unter Sound, z.b. den Afrofabrixx Mix)

Daniele Baldelli: www.danielebaldelli.com

Remember Baia – jährliches Fest (immer Ende Juli) mit dem orginal Baia Sound gemixt von Baldelli und Mozart: www.baiaimperiale.com

Grösste deutschsprachige Cosmic Seite von Stefan Egger mit mp3 Downloads und Forum: www.cosmic-music.com

Orginalfotos des Baia degli Angeli und aller italienischen Cosmic Clubs bis ca. 1985:
www.discotecheafrofunky.it/



Sendereihe Musikrichtungen.. Heute: Cosmic Music

cosmic music drogen

Jeder kennt das, es gibt manchmal Sachen oder Zeiten die man mit einer Musikrichtung verbindet. In meinem Fall waren es die Trips in meinen Drogenjahren von 13 - 18 wo Cosmic Music einfach dazu gehörte. Lsd und HipHop ging einfach nicht klar.

Was ist Cosmic Music? Man könnte denken es ist irgendeine Art von Trance oder Techno aber das stimmt nicht wirklich. Es ist ein langsamerer Sound als Techno oder Trance, oft unter 100 BPM (beats per minute) und mit vielen Musikstücken aus südlicheren Ländern, Africa oder Reggae Tracks. Meistens werden diese Tracks ein wenig schneller als das Orginal abgespielt und dazu mit allem möglichen elektronischen Sounds gemischt. Was dabei rauskommt ist ein sehr emotional geladenes Gemisch aus Klängen das einen flasht (um so mehr wenn man drauf ist).

Inzwischen haben sich die Zeiten geändert und jeder begreift irgendwann wie schlecht synthetische Drogen für einen sind (bzw übermässiger Genuss von Drogen allgemein). Das macht aber Cosmic Music nicht weniger mitreissend und gut anzuhören. Mehr über die Geschichte, die Beziehung zwischen Drogen und Cosmic und die relativ kleine Gemeinschaft die diese Musikrichtung am Leben erhält im folgenden Artikel von DJ Mooner (Erkrankung durch Musique).

Cosmic- eine italienische Parallelwelt

Eine Szene aus Emir Kusturica´s Film „Underground“:
Ort: Unter der Erde, in einem Gewölbekeller. Geschäftige Atmosphäre. Ein langer Tisch, an dem Gewehre hergestellt werden. Plötzlich geht an der Decke eine Klappe auf: Ein Mann lugt hinein und ruft etwas hinunter wie:
„Die Deutschen belagern uns immer noch! Baut mehr Gewehre!“

So wie in die in „Underground“ im Keller eingeschlossene Gemeinschaft bis ins Jahr 1990 denkt, sie befände sich immer noch im 2. Weltkrieg im Kampf gegen die Deutschen, so kommt mir immer wieder ein italienisches Phänomen vor:
Cosmic Music.

weiterlesen…



Hollywood ist viel zu uncool…

Berechenbare Storylines, Liebe und Romantik in jedem Film auch wenns straight Action sein soll usw. Fuck that. Deswegen ist der wahre Shit in Japan begraben. Kaum einer bekommt mit was für Filme von drüben rocken weil die meisten nur mit Subtitles an den Start gehen.

Doch auch hier hilft das liebe Internet und uhm… torrents. Egal! Das coole an den meisten japanischen Filmen ist das sie einfach unkonventionel für uns sind und das rockt! Hier mein Vorschlag. Drei Bier, oder paar Joints und dann dieser Film der dieses Jahr ein Blockbuster in Japan ist. Rambo kam Teil für Teil bei DORORO sind bereits die Teile zwei und drei in der Mache.


Wer sich mal was ohne Freundin reinziehen will kann sich auch mal ICHI - THE KILLER geben. Grausam und pervers so wie das Leben nun mal ist…



Supremebeing Steps Correct

Supremebeing

Die Streetdapper und Pimpsoul sind 2 neue Lines in der Frühling- / Sommerkollektion 08 von Supreme Being. Sie werden bereits ab Ende November in einigen wenigen Shops in UK erhältlich sein : SOLE, Soletrader , FootAsylum and RD Scott’s. Mehr zur neuen Sommerkollektion 08 von SupremeBeing in kürze …



Holy Shit Shopping Vol 4

Holy Shit Shopping

Das Jahr neigt sich so langsam aber sicher wieder einmal mehr dem Ende zu und der Weihnachtsmann fängt schon an seinen Schlitten auszupacken. Und das heisst natürlich auch das es bald wieder Zeit für Holy Shit Shopping ist.

Zum 4.ten mal findet auch dieses Jahr das Party Style Shoppen statt, diesmal in sogar schon 3 bundesweiten exklusiv ausgewählten Städten. Hier die Eckdaten :

08. und 09. Dezember Hamburg -Â Ex-Karstadtgebäude/Altona

15. und 16. Dezember Berlin - Cafe Moskau

22. und 23. Dezember Stuttgart - Wagenhalle

In jeder Stadt erwarten die rund 5000 geschätzten Besucher über 100 junge kreative Designer und Künstler die ihre Werke vorstellen und verkaufen. Das ganze verpackt in einen ungewöhnlichen und dennoch höchst angemessenen Rahmen der nicht allein zum Shoppen sondern auch zum Loungen und Feiern einlädt. Entspanntes Einkaufen im Klubkontext ist die Devise.



Huffer Collection - Streetwear aus Neuseeland / Australien

huffer streetwear

Neuseeland kennt spätestens seit Herr der Ringe jeder. Ich war selber vor drei Jahren für eine Fotoreportage drüben und das Land gehört sicher zu den schönsten der Welt und auch die Leute sind fuckin freundlich! Egal, es geht stylemässig dort auf der Insel südöstlich von Australien auch einiges ab. Die Huffer Collection ist ein Streetwear Brand mit minimalistischem Design der vom Style her an Eurobrands a la +41 erinnert. Sowas ist cool und deswegen zwei Daumen in die Höhe für die Huffer Collection.



PONG Bildschirmschoner

Wer kennt nicht dieses Legendäre Pong Spiel aus den 70er? Als Erinnerung an die gute alte Zeit könnt ihr dieses Spiel als Bildschirmschoner auf euren Mac laufen lassen. Download Rogue Amoeba Pong Saver.

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